Der LoMoSo (Local, Mobile, Social) zählt zu den neuen digitalen Konsumenten. Datenschutzfragen spielt eine untergeordnete Rolle. Im Vordergrund steht die persönliche Kontrolle der eigenen Daten. Die persönlichen Daten werden als Tauschware und Währung und das digitale Profil als eine Visitenkarte verstanden, die den Zugriff auf die neuesten Apps, Angebote, Schnäppchen und kostenlose Services gewährleistet.

Marken und Unternehmen müssen berücksichtigen, dass der LoMoSo seine persönlichen Informationen digital einsetzt, aber kein grenzenlosen Umgang damit zulässt. Eine Gegenleistung für die Daten wird erwartet! Und wendet sich umgehend von Unternehmen und Produkten ab, die mit den Daten unsachgemäß umgehen.

Alles wir mobile. Das Smartphone und die Tablets überbrücken die Grenzen zwischen den Kommunikationskanälen. Marken und Unternehmen müssen dies verstehen und sich ebenfalls vom plattformzentrierten Denken verabschieden. Es wird immer wichtiger, Inhalte an die Nutzer zusätzlich oder gar primär, mobil auszurichten.

Wo und wann wird konsumiert? Der Einkauf wird immer mehr an Transparenz, Empfehlungen, Location Based Services und Verfügbarkeit ausgerichtet. Für Online-Anbieter, wie für den stationären Händler wird es immer wichtiger, ihren On- und Offline-Dienste miteinander zu vernetzen! Entscheidet ist nicht mehr ein bestimmter Ort für den Kauf eines Produkts. Die Informationen und somit die Entscheidung zum Kauf eines Produktes geschieht zu Hause, bei der Arbeit am PC oder unterwegs mit dem Smartphone und oder direkt am Point of Sale (POS).

Kaufentscheidungen werden immer mehr durch die Social Networks wie Facebook, YouTube, den Rezensionen bei Amazon oder auf themen- und produktbezogene Foren und Blogs getroffen. Immer weniger wird die tatsächliche Entscheidung durch die klassische Werbung (TV-Spots, Anzeigen und Plakate) beeinflusst. Diese bieten aber immer noch den besten Zugang zum Konsumenten, um auf sich und das Produkt aufmerksam zu machen.